Bei unserem Karsamstagstreffen ist der Löwenzahn zum Symbol dessen geworden, was nach einem Jahr “Aschaffenburger Erklärung“ bleibt und hoffen lässt.
Hat dieses freche “Unkraut” einmal seine Samenschirmchen vom Wind weg tragen lassen, schlägt es in allen möglichen und unmöglichen Ritzen subversiv tiefe Wurzeln – selbst in feinen Ziergärten oder unter Asphalt.
Es blüht und verbreitet sich auf’s Neue und wird so zur unausrottbaren Opposition gegen die Herrschaft der Monokulturen und Flurbereiniger.
Sollte hier auf unserer Homepage auch nicht mehr spektakulär viel passieren:
Unser Aufbruch aus Verkrustung,
unsere radikale = wurzelhafte Orientierung am Evangelium Jesu
wird sich unscheinbar verbreiten und immer neu aufkeimen.
Und wir wissen, dass wir nur eine
von unzähligen Löwenzahn-Initiativen sind.
Frohen Aufbruch
aus der Grabesruhe!

Nein, von Stillstand und Resignation war keine Spur beim vierten basiskirchlichen Treffen unseres Forums. Sonst wären die gut 20 Menschen aus der ganzen Region ja erst gar nicht bei Eiseskälte von Zuhause aufgebrochen, um dabei zu sein.
Vergangenen Dienstag fand die dritte “Basiskirchliche Zusammenkunft” in Aschaffenburg statt. Eine klare Bilanz kann – zumindest aus unserer Sicht als Sprecherkreis – nicht gezogen werden. Die Begegnung mit dem Evangelium (Mk 2,1-12: Von der Heilung eines Gelähmten) war – genau wie die ersten beide Male – intensiv, bewegend und ermutigend. Der erhoffte Impuls für das Denken und Handeln der zwanzig versammelten Menschen hat sich frei gesetzt. Im Bezug auf Jesus Christus löst sich etwas, kommt Aufbruch in Gang. 